Ein erster Rückblick

Ich beginne mit einem Rückblick, da ich nun schon seit über einem Monat hier bin.

Einerseits denke ich mir, wie schnell die Zeit doch vergeht, weil bereits der erste Monat herum ist. Andererseits habe ich noch fünf weitere vor mir und ich frage mich auch, was ich in der Zeit noch machen soll bzw. will.

Das Abenteuer Asien begann mit einem schmerzhaften Abschied von (einem) geliebten Menschen. Wie sehr ich doch Abschiede hasse… Dann war da dieser lange und anstrengende Flug, auf dem ich mich des öfteren fragte, warum zur Hölle ich unbedingt an das andere Ende der Welt musste – England hätte es auch gemacht. Als ich ankam empfing mich eine schwülwarme Luft, die mich regelrecht lähmte. Kann man sich überhaupt daran gewöhnen. Ja man kann! Mittlerweile laufe ich problemlos in Jeans durch die Straßen und hole mir bei 24°C eine Strickjacke heraus, weil ich anfange zu frieren. 😀

Singapur ist “Asien light”, sagen viele über die Stadt und dem kann ich auch zustimmen. Hier wird im Vergleich zu anderen Städten in Asien sehr auf Ordnung und Sauberkeit geachtet. Eine Tatsache, die alle Deutschen in Verzückung bringen würde. 😉 Essen und Trinken ist in den Metros nicht erlaubt, Rauchen nur dann, wenn man mindestens 5m von Hauseingängen entfernt steht. Ach und dann ist ja noch das Kaugummiverbot – ein Gesetz, an das auch ich mich erst gewöhnen musste. Die strenge Gesetzgebung zeigt hier seine Wirkung. Die Stadt wirkt sehr sauber und als Frau kann man sich nachts ohne Sorgen alleine auf den Heimweg machen. Inwieweit es die Bewohner in ihren persönlichen Freiheiten einschränkt, kann ich (noch) nicht beurteilen.

Das Essen war schon eine größere Umstellung. Durch die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse u.a. aus China, Indien, Malaysia und Indonesien, wird es auf dem Tisch nie langweilig. Ich bin sogar schon so weit, dass ich mich auf meine tägliche Portion Reis zum Mittag freue, auch wenn ich in 50% der Fälle immer noch nicht so genau weiß, was ich da eigentlich zu mir nehme. Das hält mich jedoch nicht davon ab immer mal wieder etwas neues zu probieren. Zuletzt handelte es sich dabei um das “Nationalgericht” in Singapur. Nennt sich “Laksa” und ist eine Art Nudelsuppe mit Chilipaste und je nach Koch, mit Tofu, Fisch und Fleisch. Es hat ziemlich gut geschmeckt und meine Nase war danach mehr als befreit.^^

Ich nehme mir fast jedes Wochenende etwas vor, was ich mir in der Stadt ansehen möchte. So konnte ich in der letzten Zeit die verschiedenen Stadtteile von Singapur erkunden, Tempel besichtigen, Shoppen, beim Tennis zuschauen, ins Theater und ins Kino gehen, baden… und noch einiges mehr. Da ich wegen einer Erkältung das letzte Wochenende zu Hause im Bett verbracht habe, hatte ich Zeit mir ein paar Gedanken über die nächsten Ziele zu machen. Pläne habe ich viele – die Umsetzung dieser wird an einigen Stellen schwierig, da ich effektiv nur Freitagabend bis Sonntagabend zum Reisen habe. Alles was ich jetzt nicht schaffe, mach ich ein andern mal 😉 Also lasst euch überraschen, wo ich das nächste mal war oder bin. 🙂

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